Johannes hat auch Männer (Jünger) um sich versammelt, ihnen von Gott erzählt und sie dazu befähigt, von Gottes Barmherzigkeit und Liebe zu predigen. Johannes übte Kritik, auch an den Mächtigen seiner Zeit. Der damalige Landesherr Herodes war dennoch fasziniert von Johannes und seinen Reden und suchte die Nähe dieses Mannes. Er spürte, dass dieser Mensch, der von Gottes Liebe und Gerechtigkeit sprach, eine besondere Kraft in sich hatte und dass er sich dieser Ausstrahlung innerlich nicht zu widersetzen vermochte. Johannes verwies ihn darauf, dass es Unrecht sei, mit der Frau seines Bruders zu leben. Herodes wusste um diese Schuld, war aber seinen Frauen (Ehefrau und Tochter) nicht gewachsen und ließ in einer Weinlaune Johannes umbringen und enthaupten. Johannes stirbt für seine Überzeugung, dass menschliches Leben mehr ist als Laune, Berechnung und Hörigkeit.