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Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz
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Schlaganfall

Einen Schlaganfall nennt man den plötzlichen Verlust von Gehirnfunktionen, der durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn verursacht wird.

Es werden zwei Schlaganfallarten unterschieden:

  1. Hirninfarkt: Ist ein das Gehirn versorgendes Blutgefäß verschlossen bzw. eingeengt, so dass nicht mehr genug Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen des Gehirns gelangen können oder
  2. Hirnblutung: Blutgefäße im Gehirn platzen und es kommt zu einem Bluterguss, der die Gehirnzellen schädigt (diese Form des Schlaganfalls nennt man eine Hirnblutung) 

In beiden Fällen sterben Gehirnzellen ab, da sie nun nicht mehr ausreichend versorgt werden.

Hirninfarkt oder Hirnblutung

Schichtröntgen des Kopfes mittels Computertomographie (CT) stellt die dunkle Fläche (2-4 Uhr) einen Hirninfarkt dar.
Eine weitere Aufnahme des Kopfes mittels CT. Die weiße Struktur (3 Uhr mitte) entspricht auf diesem Bild einer Hirnblutung.

Wer bekommt einen Schlaganfall

Der Schlaganfall ist klassischerweise eine Erkrankung des höheren Lebensalters, selten sind auch jüngere Menschen von ihm betroffen. Grundsätzlich kann es jeden treffen, doch gibt es Risikofaktoren, die das Auftreten eines Schlaganfalls begünstigen. Dies sind vor allem:

  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Rauchen (Nikotinabusus)
  • erhöhte Blutfette (Hypercholesterinämie)
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Übergewicht (Adipositas)
  • nächtliche Atemaussetzer im Schlaf (Schlafapnoe-Syndrom)

Der Schlaganfall

Info-Flyer "Der Schlaganfall" zum Download (PDF)