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Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz
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Malteser unterstützen Hilfstransport

Das Kamenzer Krankenhaus spendet Klinikmobiliar und medizinisches Zubehör für Pflegeeinrichtungen im bulgarischen Rasgrad.

22.11.2018

Am Buß- und Bettag 2018 hat das Malteser Krankenhaus St. Johannes den Verein St. Filomena bei einem Hilfstransport nach Bulgarien unterstützt. Mehrere Untersuchungsliegen, Nachtschränke, ein Entbindungsbett und weiteres Geburtszubehör, Bettdecken, Rollstühle, eine Badewanne und eine Waschmaschine für Medizinprodukte stellte das Krankenhaus für den Transport zur Verfügung.

„Besonders auf das Entbindungsbett wartet man in Bulgarien schon sehnsüchtig“, sagt Gerhard Robel, Gründer des Ralbitz-Rosenthaler Vereins und Initiator des jährlichen Hilfstransports nach Rasgrad, einer Stadt so groß wie Bautzen im Nordosten Bulgariens. Aber auch das Mobiliar, die Decken und die weiteren Hilfsmittel zur Versorgung Kranker und Pflegebedürftiger aus dem Malteser Krankenhaus seien in Rasgrad höchst willkommen.
Als Robel 2013 zum ersten Mal in Bulgarien war, erschrak er über die Zustände in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Kinderheimen dieser wirtschaftlich rückständigen Region abseits der Hauptstadt Sofia und der für Touristen erschlossenen Orte am Schwarzen Meer. „Die Menschen im Hinterland leben unter Umständen, die wir uns in Westeuropa kaum vorstellen können“, sagt der 58-Jährige. „Die jungen Menschen wandern ab, die Alten und Kranken werden schlecht versorgt, auf zu wenig Raum, in zu wenigen Betten, mit zu wenig Personal.“ Und an noch vielem mehr mangele es. Nach seinem ersten Besuch in Rasgrad tätigte er sofort mehrere Anrufe und konnte kurz darauf mit einem ganzen LKW voller Inkontinenzmaterial, Desinfektionsmittel und anderem Pflegezubehör nach Bulgarien fahren. Seitdem stellt er jedes Jahr um den Buß- und Bettag herum einen Hilfstransport zusammen. Vor Ort kümmert sich ein Partnerverein darum, dass die Spenden genau dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden.
Das Malteser Krankenhaus St. Johannes steuerte bereits in der Vergangenheit immer wieder medizinische Geräte und Krankenhausmobiliar zu den Hilfstransporten des Vereins bei. Auch 2018 war die Unterstützung selbstverständlich, die Spende war diesmal größer denn je. Das Klinikmobiliar und -zubehör, das nun auf dem Weg zu Einrichtungen in Bulgarien ist, wurde im St. Johannes einige Zeit genutzt, ist aber einwandfrei erhalten und gut verwendbar. „Wir freuen uns sehr“, sagt Florian Rupp, Geschäftsführer der Malteser Sachsen-Brandenburg gGmbH, „dass wir an einem Ort, wo Bedürftige unbedingt auf Unterstützung angewiesen sind, diese Hilfe leisten können.“