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Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz
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Freude über die 500. Geburt

Das Kamenzer Krankenhaus erlebt gerade das geburtenstärkste Jahr seit Langem. Und gratuliert der kleinen Mira.

13.12.2018
Gratulation zur 500. Geburt im Krankenhaus: Chefarzt Alexander Wagner, Hebamme Bernadette, Hebammenschülerin Celine, Frauenärztin Katja Melzer und Geschäftsführer Florian Rupp freuen sich für Melanie Kretschmer und Mario Mijan mit ihrer Mira. Foto: Juliane Kirfe
Gratulation zur 500. Geburt im Krankenhaus: Chefarzt Alexander Wagner, Hebamme Bernadette, Hebammenschülerin Celine, Frauenärztin Katja Melzer und Geschäftsführer Florian Rupp freuen sich für Melanie Kretschmer und Mario Mijan mit ihrer Mira. Foto: Juliane Kirfe

Anfang Dezember konnte das Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz die 500. Geburt des Jahres 2018 feiern. Die kleine Mira Gabriele Mijan kam am 4. Dezember um 16.13 Uhr zur Welt, mit einem Geburtsgewicht von 3100 g und 50 cm Körpergröße. „Wir sind sehr glücklich über unser zweites Kind“, sagt Miras Mutter Melanie Kretschmer, die schon eine zweijährige Tochter hat und mit ihrer Familie in Crosta wohnt. Dass im Kamenzer Krankenhaus diesmal schon über 500 Kinder zur Welt kamen, freue sie vor allem für das Team der Ärzte, Hebammen und Kinderkrankenschwestern.

Die kleine Mira war, weil 2018 auch schon viermal Zwillinge geboren wurden, das 504. Kind des Jahres. Sie erhielt zur Begrüßung ein Malteser-Kuscheltuch und ein Windelpaket, die glücklichen Eltern bekamen einen Strauß Blumen.

Für das Malteser Krankenhaus ist es ein gutes Zeichen, dass in diesem Jahr wieder mehr als 500 Kinder geboren wurden. „Wir freuen uns wirklich sehr darüber“, sagt Alexander Wagner, Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe im Kamenzer Krankenhaus. „Zuletzt konnten wir diese Geburtenrate in den Jahren 2010 und 2015 in unserer Klinik erreichen.“ In anderen Jahren lag die Zahl der Geburten zwischen 440 und 480. Vor drei Jahren war das 500. Baby kurz vor Silvester geboren worden, diesmal bereits Anfang Dezember. Es zeichnet sich demnach ab, dass 2018 für das Kamenzer Krankenhaus ein besonders geburtenstarkes Jahr wird.

Daniela Nicolaus, Leiterin der Geburtsstation, dankt zum einen ihrem Team der Hebammen und Kinderkrankenschwestern für die Bewältigung der zusätzlichen Herausforderung. „Vor allem aber sind wir sehr dankbar, dass diesmal mehr werdende Eltern aus einem größeren Umkreis den Weg nach Kamenz gefunden und uns ihr Vertrauen geschenkt haben.“ Melanie Kretschmer hat das sehr gern getan. Die Geburt ihrer ersten Tochter habe sie in einem anderen Krankenhaus erlebt, aber weil sie von der Kamenzer Klinik viel Gutes gehört habe und mehrere ihrer Bekannten schon im Malteser Krankenhaus entbunden wurden, habe sie sich diesmal dafür entschieden, ihr Kind ebenfalls hier zu bekommen. „Nun bin ich wirklich sehr zufrieden, sowohl mit der Betreuung im Kreißsaal als auch auf der Wöchnerinnenstation.“ Sie habe es als sehr angenehm empfunden, den Geburtsverlauf selbst gestalten zu können. „Man hat mich einfach machen lassen, niemand hat Druck ausgeübt. Mira kam komplett natürlich zur Welt“, sagt die 29-Jährige. „Das war eine tolle Begleitung und eine sehr schöne Geburtserfahrung.“

Damit bestätigt Melanie Kretschmer, was die Kamenzer Geburtsklinik auszeichnet. „Wir unterstützen die Frauen so weit wie möglich dabei, ihre Kinder auf natürlichem Weg zur Welt zu bringen“, sagt Chefarzt Wagner. Das zeigt sich auch an der nach wie vor sehr niedrigen Kaiserschnittrate im Malteser Krankenhaus St. Johannes. Liegt sie in Deutschland bei 30,5 und in Sachsen bei knapp 25 Prozent, ist sie in Kamenz im Vergleich zum Vorjahr von 13,9 auf 13,2 Prozent gesunken.