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Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz
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Fünf Jahre Palliativstation Kamenz: Tag der offenen Tür

Zu diesem Anlass lädt das Malteser Krankenhaus St. Johannes zu einem Tag der offenen Tür ein.

20.03.2019

Fünf Jahre ist es her, dass am Malteser Krankenhaus St. Johannes eine Palliativstation eingerichtet wurde. Anlässlich dieses kleinen Jubiläums lädt das Krankenhaus zu einem Tag der offenen Tür auf die „Station Raphael“ ein, wo seit dem 1. April 2014 Menschen mit nicht mehr heilbaren Erkrankungen versorgt werden.

Schmerzen zu lindern, Beschwerden erträglich zu machen, unnötiges Leiden zu vermeiden und Schwerkranke dabei zu unterstützen, die ihnen verbleibende Zeit in einer möglichst hohen Lebensqualität zu erleben, darum geht es in der Palliativmedizin. Durch Medikamente, Physiotherapie oder Naturheilverfahren werden Beschwerden gelindert, aber auch durch Aromatherapie und ab Mitte 2019 auch mithilfe von Musiktherapie. Die Palliativstation unterscheidet sich von anderen Krankenhausbereichen. Hier ist neben der medizinischen Versorgung mehr Zeit für intensive Gespräche mit Patienten und deren Angehörigen, um Ängste und Sorgen zu teilen. Die Besuchszeiten sind unbegrenzt, Angehörige können in den Patientenzimmern oder in einem separaten Gästezimmer übernachten. Im wohnlichen Gemeinschaftszimmer mit Küche können Patienten Zeit verbringen.

Rund 1200 Patienten sind seit Eröffnung der Kamenzer Palliativstation vor fünf Jahren hier betreut worden. „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel Dankbarkeit für unsere Arbeit erfahren dürfen“, sagt die Palliativmedizinerin Dr. Cornelia Meißner, „auch wenn es nicht um Heilung ging, sondern vielmehr um die Beherrschung von Symptomen, die mit unheilbaren Krebserkrankungen, aber auch schweren internistischen oder neurologischen Erkrankungen einhergehen.“ Die Ärztin sorgt sich auf der Station Raphael gemeinsam mit Stationsleiterin Karin Lauke und deren pflegerischem Team, mit Physiotherapeuten und Sozialarbeitern um die Patienten und Angehörigen.

Die Palliativstation ist – entgegen einem noch immer bestehenden Vorurteil – keine Sterbestation. Die Aufenthaltsdauer beträgt meist sieben bis zwölf Tage, mitunter länger, wenn Symptome zu Hause nur schwer behandelbar sind. Zwei Drittel der Patienten werden nach Hause oder auch in ein Hospiz, etwa in Herrnhut, Radebeul oder Lauchhammer, bzw. in Pflegeeinrichtungen entlassen. Von einem Drittel der Patienten verabschieden sich die Angehörigen auf der Palliativstation.

Am 1. April 2019 haben Interessierte von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit, die Palliativstation und das Team kennenzulernen. Auch das SAPV-Team, mit dem das Malteser Krankenhaus St. Johannes eng zusammenarbeitet, wird für Fragen zur Verfügung stehen. Der ambulante Hospizdienst der Caritas beantwortet gern Fragen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

 

Tag der offenen Tür auf der Palliativstation (Station Raphael, 2. OG)
Malteser Krankenhauses St. Johannes, Nebelschützer Straße 40, 01917 Kamenz:

Montag, 1. April 2019, 14 bis 17 Uhr