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Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz
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Klinik für Innere Medizin eröffnet Geriatrie im Krankenhaus Kamenz

07.02.2020
Dr. Sevdalina Koleva, Leitende Oberärztin Geriatrie, Malteser Krankenhaus St. Johannes Kamenz
Das Team der Geriatrie am St. Johannes mit Klinikmitarbeitern der Pflege, Ergotherapie, Physiotherapie, Sozialdienst, der Logopädie und einer klinischen Psychologin unter der Leitung von Frau Dr. Sevdalina Koleva (2. v. l.)
Dr. Sevdalina Koleva, Leitende Oberärztin Geriatrie, Malteser Krankenhaus St. Johannes Kamenz
Dr. Sevdalina Koleva, Leitende Oberärztin Geriatrie, Malteser Krankenhaus St. Johannes Kamenz
Das Team der Geriatrie am St. Johannes mit Klinikmitarbeitern der Pflege, Ergotherapie, Physiotherapie, Sozialdienst, der Logopädie und einer klinischen Psychologin unter der Leitung von Frau Dr. Sevdalina Koleva (2. v. l.)
Das Team der Geriatrie am St. Johannes mit Klinikmitarbeitern der Pflege, Ergotherapie, Physiotherapie, Sozialdienst, der Logopädie und einer klinischen Psychologin unter der Leitung von Frau Dr. Sevdalina Koleva (2. v. l.)

Im Krankenhaus Kamenz werden, seit Mitte Januar, Patienten auf der akutgeriatrischen Station altersmedizinisch behandelt. Die ärztliche Leitung hat die erfahrene Geriaterin, Dr. Sevdalina Koleva, übernommen. Noch werden die Patienten auf Station Barbara im Souterrain betreut, die Bettenzahl ist begrenzt. In Kürze ziehen die Patienten und das Team in die angepassten Räumlichkeiten im Erdgeschoss. Die Station Nikolaus ist so ausgerichtet, dass in der Regel bis zu 20 Patienten betreut werden können. Für besondere Situationen gibt es auch eine Einzelbelegung. Das neue Angebot wird bereits sehr gut angenommen. Dr. Koleva freut sich über den hochmotivierten Einsatz ihrer Mitarbeiter und sucht weitere geriatrisch ausgebildete Pflegefachkräfte zur Vergrößerung des Teams.

Die Geriatrie ist ein Teil der modernen Medizin und ergänzt das medizinische Spektrum des St. Johannes. Mit dem neuen fachärztlichen und pflegerischen Angebot passt sich das Kamenzer Krankenhaus an die Besonderheiten einer Bevölkerungsentwicklung an, die in den nächsten Jahren einen starken Zuwachs an Patienten über 70 Jahre prognostiziert. Es ist die Aufgabe des geriatrischen Teams aus Klinikmitarbeitern der Pflege, Ergotherapie, Physiotherapie, Sozialdienst, der Logopädie und einer klinischen Psychologin, die Patienten nach einer akuten Erkrankung dabei zu unterstützen, die Rückkehr und Integration in den normalen Alltag zu meistern.

Für das Team sind altersmedizinische Fachkenntnisse mindestens ebenso wichtig, wie eine menschlich-ethische Einstellung. „Wir wollen unseren Patienten eine bessere Lebensqualität und selbstbestimmtes Leben ermöglichen“, erklärt die Ärztin, „denn im Alter leiden die Menschen nicht nur an Krankheiten, die sie körperlich beeinträchtigen. Deutlich belastender sind die alterstypischen Lebenssituationen, wie Vereinsamung und fehlende Kommunikation mit dem sozialen Umfeld.“

Die geriatrische Station bietet eine optimale räumliche Umgebung, die altersmedizinisch auf die Bedürfnisse der Patienten angepasst wurde. Demenzielle Erkrankungen spielen bei der Aufnahme eine wesentliche Rolle. Die Geriatrie ist bereits demenzfreundlich angepasst. Die pflegerischen Mitarbeiter der Station sind altersmedizinisch geschult. Bauliche Anpassungen, wie farbkodierte Bereiche auf den Gängen und Türschilder mit Wort und Bild, helfen bei der räumlichen Orientierung. Nach einem Schlaganfall oder einer Lähmung können die Patienten in der therapeutischen Küche üben. Der Raum funktioniert auch als Begegnungsraum für alle mobilen Patienten. Hier können sich Patienten innerhalb ihrer Altersgruppe mit ihren Problemen auseinandersetzen.

Wer Interesse hat, das Team ‚Geriatrie‘ im Krankenhaus Kamenz zu unterstützen, kann sich direkt bei der Pflegedirektion des St. Johannes Krankenhaus bewerben.

 

Text/Fotos: Stephanie Hänsch