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Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz

Mit Herz und Seele in den Beruf starten

St. Johannes-Schüler starten in die generalisierte Pflegeausbildung

26.10.2020
In diesem Jahr starten die Schüler des Malteser Krankenhaus St. Johannes starten gemeinsam mit Ihren Praxisanleiterinnen (C. Höppner, li., und S. Paschke, re.) in die neue generalisierte Pflegeausbildung.
In diesem Jahr starten die Schüler des Malteser Krankenhaus St. Johannes starten gemeinsam mit Ihren Praxisanleiterinnen (C. Höppner, li., und S. Paschke, re.) in die neue generalisierte Pflegeausbildung.

Im September 2020 haben am Malteser Krankenhaus St. Johannes acht Auszubildende mit der neuen generalisierten Pflegeausbildung begonnen; mit dabei ist auch wieder eine Hebammenschülern. Colin (16), Lena (43) stehen stellvertretend für die neue Pflegeausbildung im Krankenhaus Kamenz. Michelle (21) beginnt in diesem Jahr die Ausbildung zur Hebamme. Hinter Ihnen liegen fünf Wochen theoretische Ausbildung an der Medizinischen Berufsfachschule am Städtischen Klinikum Dresden. In den kommenden 7 Wochen absolvieren sie den ersten Praxiseinsatz ihrer Ausbildung. In den kommenden drei Jahren werden sie ihre praktischen Erfahrungen in den medizinischen Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe und Intensivmedizin des Malteser Krankenhauses St. Johannes sammeln. Außerdem stehen externe Einsätze in benachbarten Einrichtungen auf dem Ausbildungsplan. Am Malteser Krankenhaus lernen weitere 16 Schüler im 2. und 3. Lehrjahr die Gesundheits- und Krankenpflege, darunter sind zwei Hebammenschülerinnen. Begleitet werden sie von den Krankenschwestern und Praxisanleiterinnen Sabine Paschke (Lt., rechts im Bild) und Cindy Höppner (links im Bild).

 

Lena, Colin und Michelle kamen bereits mit Vorkenntnissen in die Ausbildung. „Ich arbeite gern mit Menschen“, sagt Lena. „Viele Patienten wollen gern reden, erzählen, was sie bedrückt und sind froh, wenn jemand zuhört“, erzählt sie von ihren Erfahrungen im Patiententransport. Ein Praktikum hat Colin gezeigt, dass „der Beruf des Pflegefachmanns wirklich für mich ist“, sagt er. Michelle hat ihr Abitur in der Fachrichtung Gesundheit und Sozialwesen absolviert. Während eines Freiwilligen Sozialen Jahres konnte sie bereits Erfahrungen auf der Entbindungsstation des St. Johannes Krankenhauses sammeln. Sie schätzt die Familiarität auf der Station und fühlt sich schon jetzt im Team anerkannt. „Wir lernen die Paare bei der Aufnahme kennen, begleiten sie vor und während der Geburt und können sie auch mit einem guten Gefühl nach Hause schicken“, erklärt Michelle.

 

Die neue Pflegeausbildung bietet den neuen Schülern beste Chancen für eine Karriere in der Pflege. Die späteren Pflegefachfrauen und -männer können zukünftig Menschen aller Altersbereiche und in allen Versorgungsstufen pflegen. Der Vorteil ist: Praxis und Theorie liegen sehr eng beieinander und nachfolgend warten größere Perspektiven als die herkömmliche Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege geboten hat.

 

Text / Foto: Stephanie Hänsch