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Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz

Besuch von Landrat Harig auf seiner Weihnachtstour durch den Landkreis Bautzen

24.12.2021
v. l. Geschäftsführer Sven Heise, Landrat Michael Harig, Chefarzt. A. Wagner, Pflegedirektorin Annett Gersdorf, Seelsorger Vincenc Böhmer
v. l. Geschäftsführer Sven Heise, Landrat Michael Harig, Chefarzt. A. Wagner, Pflegedirektorin Annett Gersdorf, Seelsorger Vincenc Böhmer

In jedem Jahr gibt es Menschen, die an Weihnachten und den Feiertagen tätig sind - überall dort, wo andere Menschen Hilfe brauchen könnten, z.B  in den Polizeistationen, den Krankenhäusern, den Pflegeheimen oder im Rettungsdienst. St. Johannes-Geschäftsführer Sven Heise freute sich deshalb besonders, das Landrat Michael Harig während seiner Weihnachtstour am 24. Dezember ins Krankenhaus Kamenz kam, um seine Glückwünsche und Worte des Dankes persönlich an die Mitarbeiter zu überbringen.

„Hat man Heiligabend vor Augen, sieht man Menschen vor sich, die im Kreise ihrer Familien daheim feiern. Doch zahlreiche Berufe erlauben keine Pause. Es sind die, bei denen es darum geht, anderen Menschen zu helfen. In den Krankenhäusern, den Polizeistationen, den Pflegeheimen oder im Rettungsdienst wird durchweg gearbeitet. Dies verdient höchste Anerkennung und Respekt. Aus diesem Grund ist es eine langgehegte Tradition von mir, Heiligabend einige der niemals stillstehenden Orte stellvertretend zu besuchen und den darin arbeitenden Menschen Danke zu sagen. Gerade in diesen Zeiten ist mir dies wichtiger denn je, da hier jeder einzelne Großes leistet. Einer dieser Orte in diesem Jahr ist das Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz, das sich nach einem Trägerwechsel derzeit im Übergang befindet. Das Haus steht ohne Zweifel vor einem Neuanfang - möge er reibungslos sein. Dafür wünsche ich der gesamten Belegschaft alles Gute. Ich bin mir sicher, dass sich an der bestehenden Gesundheitsversorgung für die Einwohner des Landkreises Bautzen nichts nachteilig ändern wird.“

Die Krankenhäuser St Johannes in Kamenz und St. Carolus in Görlitz haben gemeinsam seit Beginn der Corona Pandemie knapp 1.000 Patienten mit einer Corona Infektion behandelt. Die Intensivstation ist in diesen Tagen teilweise zu 150% ausgelastet. Viele Pflegekräfte und Ärzte arbeiten am Limit. Gleichwohl konnte das Krankenhaus fast allen Patienten aus dem Einzugsbereich helfen und nahm teilweise weitere Patienten aus anderen Regionen auf. „Unsere Mitarbeitenden sind seit vielen Monaten, im Grunde seit fast zwei Jahren, in einem Ausnahmezustand“, erklärt Geschäftsführer Sven Heise. Er ist dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen aus dem Landkreis: „Die meisten Mitarbeitenden arbeiten mit hoher Einsatzbereitschaft, Engagement und Einfühlungsvermögen. Darauf bin ich sehr stolz und froh, dass ich mich heute gemeinsam mit dem Landrat im Namen der Geschäftsführung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken kann!“