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Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz
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Notfall-Nummern

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Notfallambulanz Malteser
Krankenhaus St. Johannes

 (03578) 786-248

Zentrale St. Johannes(03578) 786-0
Rettungsleitstelle(03571) 19222
Giftnotruf(0228) 19240
Giftinfozentrum Erfurt (0361) 730 730

Wie geht es jetzt weiter?

Therapie bei Schlaganfall

Hilfe nach dem Schlaganfall

Kommt der Patient zügig nach Symptombeginn ins Krankenhaus, kann bei einem Gefäßverschluss ein gerinnselauflösendes Medikament verabreicht werden (sogenannte Lysetherapie). Im günstigsten Fall bilden sich die Symptome vollständig zurück. Die Lysetherapie wirkt jedoch umso schwächer, je mehr Zeit seit dem Schlaganfall verstrichen ist. Schnelle Hilfe ist deshalb besonders wichtig! In bestimmten Fällen kann ein verschlossenes Gefäß auch mittels eines dünnen Katheters, der ins Gefäßsystem eingebracht wird, wiedereröffnet werden.

In anderen Fällen sind auch Operationen am Gehirn notwendig, die von Neurochirurgen durchgeführt werden. Neben der spezifischen Therapie sollten darüber hinaus alle Patienten mit akutem Schlaganfall in einer speziellen Schlaganfall-Station („Stroke Unit“) behandelt werden.

 

Um mögliche Einschränkungen wie z.B. Sprech- oder Schluckstörungen, Lähmungen oder Sensibilitätsstörungen bestmöglich behandeln zu können, bedarf es intensiver Rehabilitationsmaßnahmen. Diese dauern mindestens drei Wochen und erfolgen meistens direkt im Anschluss an den Klinikaufenthalt. Genauere Informationen dazu erhalten Sie von unserem Sozialdienst.

Mögliche Folgen durch den Schlaganfall wie z.B. depressive Episoden treten häufig auf und sollten rechtzeitig erkannt und  therapiert werden.

Erholt sich das Gehirn nach einem Schlaganfall wieder?

Ob und wie sehr sich die einzelnen Symptome zurückbilden, hängt sehr von der Größe des Schlaganfalls und vom Ort der Schädigung ab. Entscheidend für eine gute Entwicklung ist neben der frühen Akutbehandlung, der frühen Rehabilitation mit Krankengymnastik (Physiotherapie) und Sprachtherapie (Logopädie) eine Behandlung der Risikofaktoren sowie eine Veränderung der persönlichen Lebensweise.

Allgemeine Hinweise

1. Fragen Sie nach wenn
Sie etwas während der Visite/dem Arztgespräch nicht verstanden haben!

2. Lesen Sie Ihren Entlassungsbrief und notieren Sie Ihre Fragen
vor einem Arztbesuch.

3. Suchen sie Kontakt zu anderen Betroffenen!!!

Infos zum Download