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Malteser Krankenhaus St. Johannes in Kamenz

St. Johannes 2000-2020

Geschichte

  • 1048 Gründung des Ordens vom Spital des heiligen Johannes zu Jerusalem (damals als Johanniter oder Hospitaliter bezeichnet, heute Malteser (kath.) bzw. Johanniter (evang.))
  • 1826 Eröffnung des Barmherzigkeitsstiftes ("Cosmopolitisches Barmherzigkeitsstift für Arme Kranke“) in Kamenz, erste Krankenheileinrichtung in Kamenz, gestiftet von Johann Gottfried Bönisch
  • 1900 Schenkung des Gutes in Räckelwitz durch Gräfin Monika Stolberg-Stolberg
  • Gräfin Monika verfügte bei ihrem Eintritt in einen belgischen Orden, dass die Malteser das Gut als Stätte zur Heilung von Kranken nutzen sollten.
  • 1903 übernahmen die Borromäerinnen die Pflege der Kranken, die 1938 von den Vorsehungsschwestern abgelöst wurden.
  • Nachkriegszeit: Zu DDR-Zeiten übertrugen die Malteser die Verwaltung der Caritas, da kirchliche Gemeinschaften in der DDR u. a. keine Krankenhäuser betreiben konnten.
  • Es gelang der Caritas in den schwierigen Zeiten das Räckelwitzer Krankenhaus als kirchliches Haus zu halten und erfolgreich weiterzuentwickeln.
  • 1990 übernahm der Malteserorden wieder selbst die Trägerschaft des Malteserstifts in Räckelwitz und suchte in der Region nach weiteren Kooperationspartnern.
  • 1992 gemeinsam mit dem Landratsamt Kamenz wird die Übernahme der Trägerschaft für das damalige Kreiskrankenhaus Kamenz durch den Malteserorden vereinbart.
  • 1998 die beiden älteren Krankenhäuser entsprechen nicht mehr dem Standard der Krankenversorgung – auch ein Umbau bringt keine Lösung. Der Malteserorden beschließt in Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales, einen Komplettneubau zu errichten.
  • 01.08.2000 Eröffnung des neuen Krankenhauses der Kreisstadt Kamenz
  • Die Geschichte zweier anderer Krankenhäuser endete mit dem Neubau (Malteserstift Räckelwitz und das Kreiskrankenhaus Kamenz). 
  • 01.08.2020 Das Malteser Krankenhaus St. Johannes auf der Nebelschützer Straße in Kamenz blickt auf eine 20-jährige wechselvolle Geschichte zurück.
  • 2020 Am Standort wurde fortwährend investiert und wichtige Meilensteine geschaffen. Dazu gehören die Ansiedlung von niedergelassenen Ärzten im Ärztehaus am St. Johannes, die Eröffnung der Palliativstation im Jahr 2014, die Eröffnung des MVZ und der Geriatrie sowie geplante der Umbau der Zentralen Notaufnahme.

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